14.04.2018

Verführen Sie Schmetterlinge mit Nektarpflanzen

Möchten Sie Schmetterlinge in Ihren Garten locken? Pflanzen Sie dann Nektarpflanzen! Schmetterlinge sind vor allem an warmen Tagen aktiv, gerade dann, wenn Sie sich ebenfalls im Garten aufhalten. Auf diese Weise haben Sie doppelten Bonus: fröhliche Schmetterlinge und bunte Blumen um sich herum.

Nektarpflanzen als Schmetterlingsmagneten
Nektarpflanzen ziehen Schmetterlinge geradezu magnetisch an. Nektar ist eine süße, zähe Flüssigkeit, die als Drüsensekret von den Blüten der Nektarpflanzen ausgeschieden wird. Schmetterlinge sind ganz verrückt danach. Und während ein Schmetterling fröhlich von Blüte zu Blüte flattert, sorgt er ganz nebenbei für die Bestäubung der Blumen in Ihrem Garten. Wieviel Nektar eine Blume produziert, hängt von der Pflanzensorte ab und kann sich sogar je Rasse oder Cultivar innerhalb einer Sorte unterscheiden.

Die ganze Gartensaison über Nektarpflanzen
Viele Arten blühender Stauden sind Nektarpflanzen. Damit können Sie Ihren Garten die ganze Saison über für Schmetterlinge interessant machen. Ein geeigneter Frühjahrsblüher ist beispielsweise der Kriechende Günsel (Ajuga reptans). Entscheiden Sie sich für den Sommer für Pflanzen wie den Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), den Blutweiderich (Lythrum salicaria), das Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis) oder die Asiatische Duftnessel (Agastache). Herbstastern (Aster) oder die Fetthenne (Sedum spectabile) verführen Schmetterlinge im Spätsommer und Herbst. Die Möglichkeiten mit Nektarpflanzen sind schier endlos. Darüber hinaus sind die genannten Sorten winterfest, so dass Sie sich jedes Jahr von Neuem daran erfreuen können.

Die Anziehungskraft der Nektarpflanzen
Bei manchen Blumen kann man den Nektar in der Mitte oder an der Außenseite der Blüte erkennen. Er sieht aus wie Wasser, aber wenn man ihn mit dem Finger berührt, fühlt er sich klebrig an. Neben Zucker enthält der Nektar auch Eiweiß und Vitamine, welche die Schmetterlingsweibchen der meisten Arten benötigen, um Eier zu legen. Zahlreiche Nektarpflanzen die Schmetterlinge anlocken, sind auch für Hummeln und Bienen interessant. Schmetterlinge haben jedoch eine lange, ausrollbare Zunge, mit der sie sich auch aus tiefen Blüten der Nektarpflanzen laben können. Bienen und Hummeln können diese mit ihren kürzeren Zungen dagegen nicht oder weniger gut erreichen.

Tipps für einen Garten mit Nektarpflanzen
Schauen Sie sich an einem sonnigen Tag im Gartencenter um, dann sehen Sie schnell, an welchen Pflanzen sich Bienen, Hummeln und Schmetterlinge tummeln. Das sind garantiert Nektarpflanzen! Wählen Sie für Ihre Nektarpflanzen ein warmes, sonniges Plätzchen im Garten. Schmetterling sind Kaltblüter und lieben deshalb die Wärme. Pflanzen Sie mehrere Sorten Nektarpflanzen in Ihrem Garten. Auf diese Weise locken Sie verschiedene Schmetterlingsarten an. Jede Schmetterlingsart bevorzugt andere Blumen. Lassen Sie Ihrer Phantasie mit schönen Kombinationen freien Lauf. Werfen Sie einen Blick auf die Website www.perennialpower.eu. Dort finden Sie Inspirationen und praktische Tipps zu Stauden. (iVerde)