12.11.2017

Jetzt sind sie da: Die perfekten Temperaturen für Blumenzwiebeln!

Foto: fluwel.de. - Tulpenzwiebeln erinnern an Handschmeichler - so glatt wie von Wasser rund geschliffene Steine - und entwickeln gute Wurzeln, wenn die Bodentemperaturen unter dreizehn Grad liegen.

Schon seit Wochen ist die Rede davon, dass die Zwiebeln von Frühlingsblühern im Herbst in die Erde kommen. Und das ist auch richtig. Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Co brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung. Was die wenigsten Hobbygärtner aber wissen: Solange die Bodentemperaturen über dreizehn Grad liegen, ist es zu warm für die Zwiebeln und ihre Wurzeln können nicht gut wachsen. In diesem Jahr war das bis in den Oktober hinein der Fall - die angenehmen Temperaturen mögen uns Menschen freuen, für Frühjahrsblüher sind sie jedoch gar nicht so ideal. Erst jetzt, Anfang November, verspricht es kälter zu werden und somit ist sie endlich da: die perfekte Pflanzzeit.

Einfache Vielfalt über und unter der Erde
Blumenzwiebeln sind sehr unterschiedlich in ihrer Form und Größe. Die der Schneeglöckchen sehen aus wie Miniaturen, Hyazinthenzwiebeln sind sehr groß und haben eine weiße, rötliche oder violette Haut und Tulpenzwiebeln erinnern an Handschmeichler - so glatt wie von Wasser rund geschliffene Steine. Trotz dieser Vielfalt haben sie eines gemein: ihre Pflanzung erfordert keinen „grünen Daumen". Man benötigt lediglich ein Schäufelchen und einige Minuten Zeit. Die Frühlingsblüher gedeihen in jedem normalen Gartenboden und ganz normaler Blumenerde - Dünger brauchen sie nicht. Sie haben genügend Nährstoffe gespeichert, um aus eigener Kraft auszutreiben. Als Faustregel für die Pflanztiefe gilt: Zweimal so tief in die Erde setzen wie die Zwiebeln hoch sind. „Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden", erklärt Carlos van der Veek von Fluwel. „Denn das vertragen die Zwiebeln gar nicht und könnten faulen." Wer seine Terrasse mit einem Topfgarten zum Blühen bringen möchte, sollte also darauf achten, dass das Gefäß ein Wasserabzugsloch besitzt. Und das war's: mehr braucht es nicht, um den „Grundstein" für einen blühenden Frühling zu legen! „Einzig Schachbrettblumen und Winterlinge sind da etwas komplizierter. Ihre Zwiebeln trocknen schnell aus", erklärt der Blumenzwiebelspezialist. „Daher empfehlen wir, sie nach der Lieferung direkt in die Erde zu setzen. Einmal angewachsen, erfreuen sie dafür jahrelang."

Frühlingsgefühle schon ab Januar
Bis in den Dezember hinein können Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Dann heißt es warten ... auf die zierlichen Schneeglöckchen, die im Januar als Erste vorwitzig ihre Köpfe über die kalte Erde erheben und den Beginn der blühenden Gartensaison einläuten. Mitte Februar gesellen sich Krokusse dazu, wie die zweifarbige Sorte ‚Crocus sieberi sublimis Tricolor‘. Ganz klein und fein wirkt sie zerbrechlich, ist tatsächlich aber sehr robust und gut zum Verwildern geeignet. Ab März erheben sich die ersten Narzissen elegant aus dem Frühjahrsbeet. Die Sorte ‚Ambon‘ fasziniert mit ihren außergewöhnlichen gefüllten Blüten und die ‚Brackenhurst‘ lässt mit ihrem knalligen Gelb und Orange die Sonne im Garten aufgehen. Muscari und frühblühende Tulpen wie die ‚Beauty of Spring‘ entfalten Anfang April ihre volle Pracht, Hyazinthen folgen gegen Ende des Monats. Der Zierlauch hält im Frühjahrsgarten am längsten die Stellung: Allium ‚Globemaster‘ beispielsweise ziehen mit ihren pompösen Blütenkugeln sogar bis Ende Juni alle Blicke auf sich. „Wer beim Kauf auf die unterschiedlichen Blütezeiten achtet und entsprechende Sorten kombiniert, wird mit mehr als 100 Tagen Blütenpracht belohnt", so van der Veek. 144 Tulpensorten, 102 Narzissen und 72 weitere Spezialitäten bietet der Niederländer auf seinem Webshop an. Daneben bewährte Mischungen, die bezüglich Blütezeit, Standortansprüche und Blühfarbe perfekt abgestimmt sind. (Quelle: fluwel.de)