06.11.2013

Herbst: Begrünte Dächer in prächtigsten Farben

Die Farben der Saison sind ganz klar Gelb, Orange, Lila und Rot: Im Herbst zeigen sich bepflanzte Dächer von Häusern, Carports oder Anbauten von ihrer schönsten Seite. Zu keiner Jahreszeit sind Gründächer bunter als momentan. Wer bereits mit einer Dachbepflanzung geliebäugelt hat, den werden die Farben des Herbstes komplett überzeugen. Jetzt wäre der geeignete Zeitpunkt für die ersten Planungen, damit es auch auf dem eigenen Dach im kommenden Frühjahr blüht und im nächsten Herbst dann bunt leuchten kann. Zur Vorbereitung gehören neben fachlicher Beratung vom Gründachexperten Informationen von Ämtern, denn Gründächer werden finanziell stark gefördert.

Besitzer eines eigenen begrünten Daches können nun mit der Vorbereitung auf den Winter beginnen: Dabei helfen Experten wie die Mitarbeiter von re-natur, das passende Material zu beschaffen und einen ausführenden Handwerksbetriebe in der Umgebung zu finden.

Ein buntes Dach über dem Kopf: zukunftsweisend, ökologisch, ökonomisch
Wer sich bei einem Herbstspaziergang von den letzten warmen Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln lässt, dem fallen möglicherweise vermehrt lebendige Dachkleider ins Auge. Dies hat gute und nicht nur optische Gründe. Architekten und Designer befassen sich mit den wachsenden Gestaltungsmöglichkeiten durch neue Technik und die Kommunen haben längst erkannt, wie wichtig Grünflächen und somit auch Gründächer für ein gesundes Klima in Ballungsräumen sind. Sie bieten für die Bepflanzung zahlreiche Anreize, denn die Vegetation auf dem Dach filtert Staub, Pollen und Abgase aus der Luft und spendet gleichermaßen Sauerstoff wie Feuchtigkeit. So wird das Klima im Haus deutlich angenehmer, aber nicht nur das. Reiner Reinfeldt, Experte für Dachbegrünungen bei re-natur, zählt weitere Vorteile auf: "Fachgerecht begrünte Dächer beeinflussen die Dämmung eines Daches positiv, denn die Vegetation wirkt als natürlicher Puffer gegen UV-Strahlung, Hagel und Temperaturextreme. Das spart zum einen Heizkosten und schützt zum anderen Gebäude und Material. Bepflanzte Dächer halten in der Regel also länger als nackte Dächer".

In der Anschaffung ist ein buntes Dach etwas teurer als ein herkömmliches Hausdach. Hausbesitzer erhalten jedoch in den meisten Gemeinden eine finanzielle Förderung von bis zu 5.000 Euro für die Begrünung. Interessenten können sich diesbezüglich an ihr Bürgeramt wenden. Hier gibt es genaue Informationen über Voraussetzungen für Zuschüsse, die deutschlandweit sehr unterschiedlich sind. Das Spartalent reduziert zudem Abwassergebühren, weil viele Gemeinden anerkennen, dass bepflanzte Dächer die Kanalisation weniger beanspruchen als ihre nackte Konkurrenz. "Die Pflanzen und die Substratschicht auf dem Dach speichern das Regenwasser und geben die Feuchtigkeit erst verzögert an die Kanalisation weiter. So spart die Gemeinde Kosten für die Kanalisation und gibt diese Einsparung an die Hausbesitzer weiter", weiß der Experte Reinfeldt. Wer ein Gründach baut, erwirtschaftet sich außerdem sogenannte Ökopunkte. Bei Eingriffen in Natur und Landschaft durch Baumaßnahmen verlangt der Gesetzgeber fast immer, dass ein geeigneter Ausgleich geschaffen wird. Hierbei können unter Beachtung der Naturschutzgesetzgebung die gesammelten Ökopunkte an Stelle von Euros eingesetzt werden.

Im Herbst heißt es ab aufs Dach! Gute Pflege ist das A und O
Kälte, Regen, Dunkelheit das lebendige Dach ist zwar keine Mimose, muss aber gut auf den Winter vorbereitet werden, damit es im nächsten Jahr prächtig wächst und blüht. Stauden gedeihen im Frühjahr und Herbst am besten und können deshalb jetzt gepflanzt werden. Unerwünschten Fremdlingen wird gleichzeitig das Handwerk gelegt. Dabei ist es wichtig, auch Kieselstreifen oder eventuelle Plattenbeläge zu kontrollieren, denn hier muss der Fremdaufwuchs ebenfalls entfernt werden. Düngemittel kommt im Herbst zum Einsatz, wenn es nicht im Frühjahr bereits ausreichend geschehen ist. Dünger genauso wie Stauden besorgt man sich am besten im Fachhandel. "Es ist wichtig, dass die Vegetation gut gepflegt und auch weiter entwickelt wird. Experten haben den richtigen Blick und das notwendige handwerkliche Geschick, um die Dachbegrünung zu optimieren", so der re-natur Mitarbeiter. Dächer mit intensiver Bepflanzung sollten definitiv vom Experten gepflegt und vor allem winterfest gemacht werden: "Gerade in den Eck- und Randbereichen wirken hohe Windgeschwindigkeiten. Je nach Dachneigung kommen selbst spezielle Dachsubstrate ins Rutschen. Wir von re-natur vermitteln Ihnen Fachleute, die die Bepflanzung gestalten, pflegen sowie zum Winter die Rutsch- und Schubsicherungen prüfen und gegebenenfalls ausbessern."

Dachbegrünung last minute
Wer sofort loslegen will, für den empfehlen sich übrigens vorkultivierte Vegetationskassetten. Einfach die vorgesehene Fläche mit Geovlies auslegen und die handlichen Vegetationskassetten verlegen. Da die Kassetten bereits mit Substrat gefüllt und mit den unempfindlichen, ein- oder mehrjährige Sedumpflanzen bewachsen sind, ist das Dach im Handumdrehen begrünt. Weitere Produktinformationen und Beratung zur optimalen Vorbereitung sind erhältlich über www.re-natur.de.  (re-natur)