29.03.2018

Grün bleibende Bodendecker brauchen wenig Pflege

Grün bleibende Bodendecker brauchen wenig PflegeGrün bleibende Bodendecker machen ihren Garten grün, gesund und gesellig. Mit vielen dieser Pflanzen hat Unkraut kaum eine Chance, sich im Garten auszubreiten. Das heißt: kaum Unkraut jäten, viel genießen!

Grün bleibende Bodendecker
Kahler, unbepflanzter Boden wird in rasantem Tempo von Unkraut überwuchert. Mit grün bleibenden Bodendeckern lässt sich das weitestgehend vermeiden. Dies sind robuste Stauden, die gemeinsam einen undurchdringlichen Pflanzenteppich bilden, in dem Unkraut weder Licht noch Platz zum Wachsen hat. Im Winter sterben grün bleibende Bodendecker über der Erde nicht ab, wie andere niedrig bleibende Gartenpflanzen. Dadurch sieht ihr Garten das ganze Jahr über ansprechend aus.

Also, Steinplatten raus, grün bleibende Bodendecker rein!
Ein Garten mit vielen grün bleibenden Bodendeckern ist schön und funktionell zugleich. Regenwasser kann in einem grünen Garten beispielsweise schneller im Boden versickern, als in einem Garten, der größtenteils gepflastert ist. Durch grün bleibende Bodendecker haben Sie deshalb weniger Probleme bei starken Regengüssen. Pflanzen sorgen darüber hinaus für saubere Luft und Kühlung im Sommer. Und all das Grün ist auch noch gesund: wir suchen nicht umsonst die Natur auf, um uns entspannen.

Grün bleibende Bodendecker im grafischen Garten
Mit grün bleibenden Bodendeckern können Sie strenge Pflanzflächen gestalten, die grafisch wirken und kaum der Pflege bedürfen. Füllen Sie jede Pflanzfläche mit einer robusten Sorte, beispielsweise mit dem Kleinen Immergrün (Vinca minor), einem der bekanntesten grün bleibenden Bodendecker. Andere robuste, grün bleibende Bodendecker sind die Golderdbeere (Waldsteinia ternata) und die Elfenblume (Epimedium).

Mixen & matchen Sie mit grün bleibenden Bodendeckern
Grün bleibende Bodendecker haben keine Berührungsängste. Sie können sie nach Herzenslust mit Stauden kombinieren und mischen. Lassen Sie beispielsweise Efeu (Hedera) und das Kleine Immergrün (Vinca major) durch einander wachsen. Auch mit Brandkräutern (Phlomis russeliana) lässt es sich nach Herzenslust experimentieren. Für eine natürliche Ausstrahlung können Sie Verwilderungsblumenzwiebeln zwischen die grün bleibenden Bodendecker setzen, wie zum Beispiel Schneeglöckchen oder Narzissen.

Grün bleibende Bodendecker als Mittel gegen Unkraut – Tipps!
Starten Sie unkrautfrei: lockern Sie den Boden gut auf, und entfernen Sie alles Unkraut. Pflanzen Sie anschließend die grün bleibenden Bodendecker. Reichern Sie den Boden mit Kompost oder organischem Dünger an, um den Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen. Auch Ziergräser sind grün bleibende Bodendecker, wie das Japan-Zwergschilf (Hakonechloa macra), Japan-Zegge (Carex morrowii und Carex oshimensis ‚Evergold‘). Diese Gartenstauden sorgen für Dynamik im Garten: jeder Windhauch bringt diese Gräser in Bewegung. Möchten Sie gerne Bienen und Schmetterlinge in Ihrem Garten? Wählen Sie dann zusätzlich Stauden mit vielen Blüten, wie Katzenminze (Nepeta) und Storchenschnabel (Geranium). Weitere Inspirationen und Tipps finden Sie unter www.perennialpower.eu.