09.03.2021

Erhöhen Sie die Biodiversität mit Gartenrosen

Marienkäfer auf Rosenknospe. Bild: iVerde.

Marienkäfer auf Rosenknospe. Bild: iVerde.

Wussten Sie, dass Sie mit Rosen Tiere in Ihren Garten locken und die Artenvielfalt erhöhen können? Das liegt an der Vielseitigkeit dieses Schmucks für Ihren Garten. Während Sie sich an all den Düften und Farben erfreuen, sind die Blumen, Hagebutten und Zweige für alle Arten von Tieren unwiderstehlich.

Schutzraum

Vor allem das Gewirr der Zweige von Kletterrosen ist ein perfekter Versteck- und Nistplatz für Vögel. Auch Strauchrosen sind gefragt. Igel und andere kleine Säugetiere scharren gerne unter Rosenbüschen. Und die Stacheln an den Zweigen bieten zusätzlichen Schutz. 

Insekten

Viele duftende Rosen haben eine zusätzliche Waffe parat, um Insekten aus großer Entfernung anzulocken. Während der Blütezeit sammeln Bienen, Schwebfliegen, Schlupfwespen und andere nützliche Insekten Pollen von Rosen mit „offenen Herzen“. Besonders am Ende des Morgens, wenn der Pollen in großen Mengen freigesetzt wird, schwirrt es um eine Gartenrose von Bienen. Wenn Läuse die Rosen entdeckt haben, werden natürliche Feinde wie Marienkäfer kommen und die Läuse fressen. Einige wenige Nachtfalter, darunter die Feldholz-Wintereule, haben Schuppen als Wirtspflanze; sie legen ihre Eier darauf ab. 

Hagebutten

Botanische oder Wildrosen bilden Hagebutten, aber auch viele Kulturrosen zeigen nach der Blüte ihre schönen Hagebutten. Im Herbst und Winter sind sie ein Fest für Vögel wie Drosseln, Kupferfinken und Amseln. Saatfresser, einschließlich Distelfinken und Grünlinge, pflücken die Samen von den Hagebutten. So steigern Sie mit Rosen die Artenvielfalt in Ihrer unmittelbaren Umgebung!

Tipps zur Biodiversität

  • Düngen Sie die Rosen Ende März, Mitte Juni und Mitte Juli für eine gute Blüte und schöne Hagebutten.
  • Verblühte Blüten im Sommer, für eine längere Nachblüte, entfernen.
  • Lassen Sie die abgestorbenen Blüten im Herbst zur Entwicklung der Hagebutten stehen. (iVerde)