15.08.2014

Calathea ist die Zimmerpflanze des Monats September

Die Calathea ist im Herbst das Glanzlicht in den eigenen vier Wänden. Die Arten der Zimmerpflanze haben auffällig gezeichnete Blätter in verschiedenen Farbtönen, die mit ihrer schönen Musterung häufig an exotische Federn erinnert. Doch gut aussehen ist nicht genug: Die Calathea ist ein aktiver Lufterfrischer und reduziert nachweislich Stress. Somit ist sie der perfekte grüne Mitbewohner, der dem Auge und der Gesundheit schmeichelt.

Die Zimmerpflanze des Monats September stammt aus dem tropischen Dschungel des Amazonas, wo sie in Bodennähe, im Schatten größerer Baume und Pflanzen wächst. Genau aus diesem Grund mag sie es auch hierzulande gerne feuchtwarm und halbschattig. Ihre Wuchshöhe beträgt nur etwa 20 bis 40 Zentimeter, die extravaganten Blätter werden allerdings bis zu 60 Zentimeter lang. Die atemberaubenden Blattmusterungen in unterschiedlichen Grün-, Braun- Rot- und Silbertönen erinnern manchmal sogar an Pfauenfedern. Ihre Erscheinung ist elegant und originell, obwohl die Calathea ursprünglich eine robustere Funktion besaß. Aus ihr flochten die amerikanischen Ureinwohner stabile Körbe, wodurch sie auch zu ihrem Namen „Calathea“ kam, der von dem Griechischen Wort „kálathos“ stammt und „Korb“ bedeutet.

Formschön und ausgefallen ist die Calathea, die auch als Korbmarante bekannt ist, nicht nur etwas für das Auge, sondern auch für die Gesundheit. Dank ihrer großflächigen Blätter kann sie besonders viel Luft filtern und mit Sauerstoff anreichern. Ihrem Besitzer ist somit ein gutes Raumklima und ein klarer Kopf garantiert. Die schöne Calathea hält darüber hinaus noch eine weitere Überraschung parat: Am Tag erstrahlen die Blätter der Calathea in voller Pracht und am Abend rollen sie sich knisternd zusammen und halten Nachtruhe bis sie sich am Morgen wieder entfalten.

In der Pflege ist die Calathea mit einem günstigen feuchtwarmen Raumklima zwischen 15 und 23 Grad Celsius und stets feuchter Erde absolut unkompliziert. Um Staunässe zu vermeiden, empfiehlt es sich, sie in kleinen Portionen lauwarmen Wassers zu gießen und den Topf nach den Wassergaben regelmäßig zu prüfen. Sollten sich die Blätterenden einmal braun verfärben, ist die Zimmerluft zu trocken. Regelmäßiges Besprühen mit Wasser oder ein Luftbefeuchter schaffen Abhilfe und ermöglichen der Calathea beste Bedingungen. Damit sie besser atmen kann, sollten die Blätter regelmäßig mit einem feuchten Tuch entstaubt werden.

Fact-Sheet: Die originelle Calathea

Namensherkunft
Calathea kommt vom Griechischen Wort „kálathos“ und bedeutet so viel wie „Korb“. Die Bezeichnung geht auf die ursprüngliche Verwendung durch die Ureinwohner Amerikas zurück, die aus den Blättern der Calathea Körbe flochten.

Besonderheit der Pflanze
Die Calathea besitzt eine einzigartige Blattmusterung. Einige erinnern an Pfauenfedern, weshalb sie in den Niederlanden auch als Pfauenpflanze bezeichnet wird. Wegen ihrer großen Blätter kann sie besonders viel Luft filtern und mit Sauerstoff anreichern.

Pflegetipps
Ort: Da die Calathea ursprünglich aus dem tropischen Dschungel des Amazonas stammt, entfaltet sie ihre volle Pracht in feuchtwarmer Umgebung. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden. Wohnzimmer, Schlafzimmer und Hausflure mit westlicher Ausrichtung eignen sich besonders als Standort.

Temperatur: Bei Temperaturen von 15 bis 23 Grad fühlt sich die Calathea besonders wohl.

Wassergabe: Mit ein paar Schlucken Wasser in der Woche, so dass die Erde stets feucht bleibt, ist die Calathea vollkommen zufrieden. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Ein Luftbefeuchter oder regelmäßiges Besprühen mit Wasser trägt ihrem Wohlbefinden bei.

Düngung: Der Nährstoffbedarf der Calathea ist relativ gering, sie braucht daher nur alle vier Wochen eine Portion Flüssigdünger.

Angebot im Handel
Ab Anfang September sind Calathea mit den unterschiedlichsten Blattzeichnungen und Größen im Fachhandel erhältlich.