18.11.2019

Blumenzwiebeln in Töpfen

Um im Frühjahr blühende Blumenzwiebeln zu genießen, benötigt man eigentlich keinen Garten. Bild: iBulb.

Um im Frühjahr blühende Blumenzwiebeln zu genießen, benötigt man eigentlich keinen Garten. Bild: iBulb.

Um im Frühjahr blühende Blumenzwiebeln zu genießen, benötigt man eigentlich keinen Garten. Wer Blumenzwiebeln in Töpfe pflanzt, kann sie wirklich überall genießen. Pflanzen Sie sie diesen Herbst, denn dann haben Sie im Frühjahr auf jeden Fall viel Farbe in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon/Ihrer Terrasse.

Jedermann

Das Pflanzen von Blumenzwiebeln in Töpfen oder Pflanzkübeln bietet jedem die Gelegenheit, herrliche Blumen in fröhlichen Farben zu genießen. Sie passen in jeden Garten und auf jeden Balkon und jede Terrasse, wie groß oder klein der Raum auch sein mag. Auch wenn Sie nur ein Fensterbrett, einen kleinen Balkon oder eine Türschwelle zur Verfügung haben, ist es möglich.

Verschieben

Haben Sie viel Platz im Freien zur Verfügung? Dann können Sie sich so richtig austoben! Der Vorteil von Töpfen und Pflanzkübeln besteht darin, dass Sie sich verschieben lassen. Die Töpfe mit den Blumen, die gerade am schönsten blühen, stellen Sie nach vorne, und die Töpfe mit Blumen, die noch nicht aufgeblüht sind, erhalten ein ruhiges, weniger sichtbares Plätzchen.

Mini-Garten

Gestalten Sie einen hübschen Mini-Garten auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse, indem Sie Blumenzwiebeln in Töpfen auf einen Tisch stellen. Dazu verwenden Sie am besten eine ganze Reihe von kleineren Töpfen. Diese bepflanzen Sie mit kleinen Blumenzwiebeln, wie Schneeglöckchen (Galanthus), Krokussen (Crocus), Traubenhyazinthen (Muscari) und Zwerg-Iris (Iris reticulata). Das wird ein farbenfrohes Fest zu Beginn des Frühlings!

Pflanzen

Wie funktioniert das Pflanzen von Blumenzwiebeln in Töpfe und Pflanzkübel nun am besten?
Es ist wichtig, dass der Topf tief genug ist; es muss sich mindestens eine Schicht Erde in der dreifachen Höhe der Blumenzwiebel unter und über den Blumenzwiebeln befinden. Auf diese Weise haben sie ausreichen Platz zum Wachsen. Sorgen Sie auch für eine Öffnung im Boden des Topfes, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

  1. Legen Sie auf den Boden des Topfes eine Schicht aus alten Tonscherben, Blähton oder Kieselsteinen, um eine optimale Drainage des Wassers zu gewährleisten.
  2. Streuen Sie eine Schicht Blumenerde über die Tonscherben, den Blähton oder den Kies.
  3. Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln in die Blumenerde. Für ein farbenfrohes Resultat verwenden Sie besonders viele Blumenzwiebeln. Im Topf können diese näher bei einander gepflanzt werden als im Blumenbeet: halten Sie maximal eine Zwiebelbreite Abstand dazwischen.
  4. Bedecken Sie die Blumenzwiebeln mit einer Schicht Blumenerde und drücken Sie diese gut fest.
  5. Geben Sie als letzten Schritt eine gehörige Menge Wasser dazu, damit die Blumenzwiebeln gut Wurzeln bilden können. Das überschüssige Wasser läuft über die Öffnungen im Boden des Topfes ab.
  6. Wiederholen Sie Schritt 5 im Januar und Februar. Wenn Sie die Blumenzwiebeln dann noch einmal gut gießen, verhindern Sie, dass sie austrocknen.

Sorten

Alle Blumenzwiebeln sind für Töpfe und Pflanzkübel geeignet. Die sechs populärsten sind: Tulpen (Tulipa), Narzissen (Narcissus), Hyacinthen (Hyacinthus), Traubenhyazinthen (Muscari), Krokusse (Crocus) und Zwerg-Iris (Iris reticulata). Aber auch Blumenzwiebeln wie Sternhyazinthen (Chionodoxa), Einblütiger Frühlingsstern (Ipheion) und die Kegelblume (Pushkinia) gedeihen gut.

Schatten

Haben Sie wenig Sonne in Ihrem Garten? Das ist gar kein Problem. Es gibt auch Blumenzwiebeln, die auch im Schatten gedeihen. Das sind beispielsweise Weiße Buschwindröschen (Anemone nemerosa), Schachblumen (Fritillaria meleagris), Sibirischer Blaustern (Scilla), bestimmte Narzissen-Sorten (Narcissus), Winterling
(Eranthis) und Schneeglöckchen (Galanthus).

Winter

Blumenzwiebeln brauchen die Kälte des Winters, um im Frühjahr in voller Pracht zu blühen. Lassen Sie die Töpfe deshalb im Winter im Freien stehen. Glücklicherweise leiden die Blumen nur selten unter dem Frost. Das kommt daher, dass sich die Blumenzwiebeln selbst schützen können. Sie setzen dazu Stärke in Zucker um. Je mehr Zucker sich in den Blumenzwiebeln befindet, umso niedriger der Gefrierpunkt. (iBulb)