04.10.2019

Ausbildungsberuf Gärtner: Erzähl’ deine eigene Geschichte!

Du fotografierst gern oder hast einen eigenen Youtube-Channel? In der grünen Branche werden deine Hobbys zum wertvollen Know-How! Mit einer Ausbildung zum Gärtner schaffst du die besten Voraussetzungen. Bild: GMH.

Du fotografierst gern oder hast einen eigenen Youtube-Channel? In der grünen Branche werden deine Hobbys zum wertvollen Know-How! Mit einer Ausbildung zum Gärtner schaffst du die besten Voraussetzungen. Bild: GMH.

Die Schulzeit ist noch nicht ganz vorbei, da fragen schon alle, wie es weitergehen soll: Studium oder Ausbildung, wo und als was, mit welcher Perspektive … und überhaupt, wie sieht dein Plan für die Zukunft aus? Plan?! Hallo?! Kann man sich vielleicht einfach erst mal freuen, dass man soweit gekommen ist? In Ruhe mit etwas anfangen, was einem Spaß macht, und dann weitersehen? Eine Ausbildung zur Gärtnerin oder zum Gärtner ist ein idealer Ausgangspunkt: Wer sich mit Pflanzen gut auskennt, kann später die unterschiedlichsten Schwerpunkte setzen.

Früher waren Lebensläufe vielleicht mal schnurgerade. Aber heute? Ist das zum Glück ganz anders. Es gibt so viele Richtungen, die man einschlagen kann, so viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren, einzubringen, weiterzuentwickeln – und das ist doch irgendwie auch ziemlich beruhigend, schließlich ist so ein Arbeitsleben ganz schön lang und die Interessen sind vielfältig.

Beste Startbedingungen

Klar, eine gute Basis ist auf jeden Fall sinnvoll, etwas, worauf man aufbauen kann. Da bietet sich eine Ausbildung an, zum Beispiel als Gärtner*in. Diese Sparte allein ist schon so abwechslungsreich, dass es gleich sieben gärtnerische Fachrichtungen gibt: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei und schließlich noch den Zierpflanzenbau. Je nachdem, ob du bestimmte Lieblingspflanzen hast, gut mit Menschen kannst, gerne kreativ oder am Liebsten viel an der frischen Luft bist, wählst du eine Fachrichtung aus und suchst dir einen passenden Ausbildungsbetrieb.

Wenn du deinen Lieblingsbetrieb gefunden hast, wirf unbedingt alle deine Talente in die Waagschale! Klar solltest du Pflanzen mögen, aber du wirst überrascht sein, wie viel auch deine Hobbys wert sein können: Bloggen, Fotografieren, DIY-Videos drehen oder coole Partys organisieren – all das ist wertvolles Know-How, das du aktiv in deinen neuen Beruf einbringen kannst.

Austauschen, ausprobieren, weiterentwickeln

Wenn es dir in deinem Ausbildungsbetrieb längerfristig gefällt – perfekt! Vielleicht möchtest du dir aber auch erst noch den einen oder anderen weiteren Betrieb anschauen, dich austauschen, vergleichen und dich dann erst entscheiden. Mit einem guten Abschluss kein Ding, Fachleute sind in der grünen Branche begehrt und Aufgeschlossenheit schadet nie.

Willst du irgendwann noch mehr, kannst du dich auf einer Meister- oder Technikerschule weiterbilden und dich zum Beispiel selbstständig machen. Oder ein Studium dranhängen, wie Gartenbau, Landschaftsarchitektur oder Berufsschullehramt – das geht mit entsprechender Berufserfahrung sogar ohne Fachhochschulreife.

Welchen Weg du auch wählst, du wirst dich weiterentwickeln und genauso selbstverständlich in deine Entscheidungen hineinwachsen, wie die Pflanzen in die Erde. Lass dir keine Angst vor der Zukunft machen, sondern freu dich drauf!

Grundstein legen, flexibel bleiben 

Sieben Schwerpunkte, sieben Berufe, unendlich viele Möglichkeiten: Mit einer gärtnerischen Ausbildung verschaffst du nicht nur deinen Pflanzen, sondern auch dir selbst optimale Wachstumsbedingungen. (GMH)